vor acht Jahren

da gab mir jemand einen alten Camper. So komplett unerwartet und so willkommen. 1 Fahrstunde von mir noerdlich an einem kleinen See. Da campierte ich fast jede Woche und fast immer alleine. Jahrelang wuenschte ich mir eine kleine Blockhuette und wusste dass dies nur ein Traum sein kann. Jetzt ists halt nur ein Camper und ein alter, heruntergekommener. Aber da am Abend mein Feuer anzumachen, mich davorzusetzten und die Sterne beobachten in diesem samtschwarzen Himmel, wie konnte ich nur so viel Glueck haben? In der Nacht die Woelfe heulen hoeren, die Eule im Wald welche die eine Nacht nicht aufhoerte mit ihrer Serenade, wie ist es moeglich dass ich das durfte nach so vielen Jahre des Wuenschens?
Ich nahm auch Freunde dort raus, wir haben gefischt und assen etwas was ich noch nie gegessen, naehmlich mudcats. Joe hat sie ganz braun und knusperig auf seinem Barbie gebraten, dazu hat er in Scheiben geschnittene Kartoffeln mit Zwiebeln in Aluminumfoile auf der weissheissen Kohle gebacken. Das war einer der vielen schoenen Tage da draussen. Sobalds warm wird im April bin ich hier weg und werde meinem Naturfimmel froehnen bis die Balken krachen. Solange der Camper aushaelt. 5 Leute koennen dort bequem schlafen und ich hoffe nur dass da keine neuen Camper mehr hingestellt werden denn dann muss ich woanders hin, tiefer in den Wald wo mich niemand stoeren kann in meiner Natur, meine Mutter, meine Goettin.

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